Von der Erfahrung in den Erfahrungsreichtum!

"Erfahrung ist so etwas wie ein "geheimer" wenig sichtbarer Erfolgsfaktor, dem zwar auf aktive Nachfrage hin große Bedeutung beigemessen wird, um den man sich aber wenig systematisch kümmert".

Das ist ein Fazit aus einer Veröffentlichung des European-Institut Erfahrung & Management -METIS. Dort wurden 600 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz online zum Stellenwert von Erfahrung und Erfahrungswissen im Unternehmen gefragt. 

Gerald Hüther, der bekannte Hirnforscher sinngemäss, "die Erfahrungen, die ein Mensch im Laufes seines Lebens gemacht hat, sind fest im Hirn verankert. Sie bestimmen die Erwartungen, sie lenken die Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung, sie legen fest, was und wie wir die Erfahrungen bewerten".

Im Netz lese ich täglich Angebote, Wünsche, Ideen, Inspirationen zum Thema "Fülle" - innere, äußere Fülle. Es gibt viele Wege "diese Fülle anzustreben, sie zu erreichen". 

Wo liegt der eigentliche Schatz? In gewisser Weise sind die individuell gemachten Erfahrungen der wichtigste Schatz, den ein Mensch besitzt. Ohne Erfahrung bleibt jedes Wissen abstrakte Theorie. Wissen ist gut, aber ohne Erfahrung kann es unwirksam bleiben.

Sicherlich kann Erfahrung zu "Betriebsblindheit" führen, im Unternehmen, im persönlichen Leben. Meist, wenn negative Erfahrungen das persönliche Ruder im Leben übernommen haben. Wer kennt in nicht den bekannten Satz "Das habe ich/wir schon immer so gemacht. Dieser Satz ist zunächst neutral. Mit dieser Haltung  kreist das Leben u.U. in Abschnitten und/oder auch länger um sich selbst. Er kann wertkonservativ aufgefasst werden. Er kann innovative Handlungen blockieren. Es kommt auf die Situation an.

Erfahrungen können nützlich sein, sie können auch nutzbar gemacht werden, wenn sie in einer konkreten Situation oder individuellen Auseinandersetzung ausgetauscht wird. 

Schwarmwissen basiert ebenfalls von den Erfahrungen und den Kenntnissen vieler Menschen, die sich gemeinsam einem Thema widmen und Ergebnisse erzielen wollen. Die Fülle all dieser Erfahrungen und Wissen bestimmen die Ergebnisse. Wir nennen das Schwarmintelligenz. 

Ich fragte mich, wie fühle ich mich, wenn ich mich mit aller Fülle meiner gemachten Erfahrungen erlebe. Meine Antwort  "ich fühle mich rund". 

Auf den Spuren des runden Gefühls!

Mir hat die Studie des METIS, die mir in die Finger fiel, nachdenklich gemacht. 

Wie fühlen sich den meine Erfahrungen an? Kenne ich meinen Erfahrungsschatz und ist mir mein Erfahrungsreichtum bewusst.

Wenn ich jetzt aus dem Stehkreis meine 10 wichtigsten Erfahrungen benennen sollte, was kommt dann?

Ja, es kommen einige Episoden aus meinem Leben. Systematisch gekümmert habe ich mich nicht bewusst.

Wie fühle ich mich, wenn mir mein Erfahrungsreichtum bewusst ist?

Auf jeden Fall wie die ersten 3 Gefühlszustände auf dem nebenliegenden Bild - fröhlich - aufgeregt - selbstbewusst - rund.

Suchen wir die Fülle irgendwo im Außen und sie liegt so nahe, nämlich in uns.

Letztendlich kannst Du Dir diese Fragen stellen und beantworten. Ich habe mich aufgemacht und den Erfahrungsschatz gehoben.

Die erste Frage, die ich stellte: Wann sind die Erfahrungen wertvoll?

Mit unseren 40 - 60 000tausend täglichen Gedanken und unseren Bewertungsmustern sind wir unbewusst gut beschäftigt.

Wir wissen auch, dass wir ca. 80% täglich die gleichen Gedanken wiederholen.

Mit Freude stürzte ich mich auf das Thema Erfahrungen !

Viele von uns sind in unseren täglichen Mustern gefangen. Wir nennen das Gewohnheiten. 

Zum Problem wird es, wenn uns das bewusst wird. Das bietet die Möglichkeit, Gewohnheiten zu verändern, neue Muster einzuüben. Jedes Problem beheimatet die Lösung. 

Schlicht "neue Erfahrungen" zu suchen und zu machen.

Wer kennt sie nicht, die Inspiration neuer Orte oder Menschen, die wir kennenlernen? 

Die neuen Erfahrungen erweitern die bisherigen und werden bestenfalls in unser Leben integriert. Das ist eine bewusste Handlung. 

Erfahrungswissen basiert auf Urteilsfähigkeit, menschlicher Reife und die Bereitschaft, die Verantwortung zu übernehmen. Diesem Prozess geht das notwendige Mass an Wiederholung und Integration neuer Inspiration voraus. 

Die sogenannten positiven Erfahrungen sind willkommen. Die Negativen bremsen uns, sie blockieren uns. Sie drängen nicht nach Wiederholung und doch ist der Wiederholungsfaktor groß. 

Zählen auch sie zum Erfahrungsschatz und vermehren den Erfahrungsreichtum?

Mit dem Spaten in der Hand in die tiefe Erde?

Bei der Bilderauswahl fiel mir auf, dass kein Mensch mehr den Schatz mit dem Spaten hebt, es wird ein Metalldetektor verwendet und Mensch wird Sondenfänger. 

So graben wir auch nicht in der tiefen Erde, nehmen uns ein Beispiel und werden Erfahrungsfänger. 

Der Detektor zeigt uns an der Oberfläche an, wann es sich lohnen könnte, tiefer zu gehen.

Ist das nicht Effizienz? Über die Oberfläche gleiten und punktuell in die Tiefe tauchen.

So mache ich das auch. Im aktuellen Freebie kannst du Deinen Schatz heben und Du entscheidest, wo Du in die Tiefe gehst und gräbst. 

In 5 Kategorien zum Thema Erfahrungen kannst Du Dir je 10 oder auch mehr Deiner wertvollsten thematisieren und bündeln.  

Jede Kategorie gibt Dir die Möglichkeit tiefer einzutauchen, zu bewerten und/oder neu zu definieren. 

Ein kleines Beispiel: Eine Kategorie betrifft die Ideen.

Die Frage lautete: Welche Ideen hast Du in den letzten 10 Jahren umgesetzt?

Mit der Beantwortung definierst Du erfolgreich umgesetzte Ideen. Taten, die nicht nur im Kopf und/oder auf dem Papier hängen geblieben sind, sondern tatsächlich umgesetzt wurden. Das ist uns im Alltag selten bewusst. Aber wenn Du vor dem Blatt Papier mit Deinen 10 wertvollsten und umgesetzten Ideen sitzt, ist das ein aufregendes Gefühl. Du nimmst Dich als Gestalterin wahr. 

Sind Erfahrungen abhängig vom Lebensalter?

Klar hat ein älterer Mensch mehr Erfahrungen aufgrund seines Lebensalters, über Intensität und Vielfalt sagt es nichts aus. Lebensalter sagt auch nichts über die Flexibilität und Bewertung der Erfahrung aus.

Lebens-Erfahrung umfasst das ganze Spektrum Leben. Die beruflichen Erfahrungen tragen wir in unser Freizeitleben und umgekehrt. Familie, Umfeld, Kultur, Beruf, unsere soziale Prägung und Herkunft haben Einfluss. 

Im Arbeitsprozess oder in der Begleitung von Menschen fiel mir immer auf, dass der Umgang mit den eigenen Erfahrungen den Menschen reich macht. Das strahlt er/sie aus.

" Wir wissen aus unserem eigenen Leben, dass man "aus Erfahrung klug werden kann", wenn man die richtigen Schlussfolgerungen daraus zieht.....

Das ist der springende Punkt " Wie bewertest Du Deine Erfahrungen" ? 

Im Freebie "Deine 50 wertvollsten Erfahrungen" sind die Erkenntnisse einer der 5 Punkte. Welche Erkenntnisse hast Du in Deinem Leben erworben aus Verlusten, Trennungen, Lebensereignissen, die weh taten. Im Rückblick betrachtet kann eine schmerzvolle Erfahrung der Baustein für ein glückliches Leben werden.

Wenn mir ein Mensch gegenüber sitzt, der sich seines Erfahrungsreichtums bewusst ist und etwas zu geben hat, ist Alter zweitrangig. Dann bin ich begeistert. 

Als ehemalige Verantwortliche u.a. für Personalanstellungen hatte ich ein gutes Gespür für solche Schätze.

In der Begleitung meiner Kund*innen heben wir die Schätze und wir transformieren negative in positive Erfahrungen. Echt wird es dann, wenn die positive Erfahrung im Gefühl angekommen ist, wenn Du es fühlst. Dann wird es Reichtum, dann wird es rund.

Wenn Du Deinen Schatz heben möchtest, dann lade Dir das aktuelle kostenfreie Freebie herunter. Ein halbstündiges Mentoring ist ebenfalls Teil des Angebots. 

Ich wünsche Dir viel Freude.

Herzlichst

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