Die Krise ist schon fortgeschritten, hat vielleicht den Höhepunkt erreicht, langsam lockert sich das öffentliche Leben wieder. 

Die Situation, die wir jetzt oder auch die letzten Wochen erleben, ist mit Blick auf Sicherheit und Sinnhaftigkeit des Lebens genau dieselbe, wie vorher auch.

Wir erfahren diesen Frühling 2020 aber vollständig anders. Wir sind in einer Krise, ausgelöst durch einen Virus, der nicht wirklich einschätzbar ist.  Ungewissheit, Unsicherheit, Frustration, Angst oder aber auch Ruhe, Stille, auch Freude, in Gesprächen mit Menschen höre ich die ganze Palette der Gefühle. Mit dem Covid 19 ist die "Gefahr" benannt. Die Massnahmen und die befürchteten Folgen dominieren unseren Alltag. 

Unser Leben, wie auch unser Körper sind hoch komplex. Niemand kann alle Zusammenhänge erfassen und die Folgen berechnen. Normalerweise interessiert uns das nicht. Der Alltag erzeugt die Illusion der Sicherheit. Wir denken, es gehe immer so weiter.  Jetzt aber trifft uns die Realität mit einem Hammerschlag! Nichts mehr scheint planbar, berechenbar und kontrollierbar. Wir sind in einem Ausnahme-zustand.

Eine Stimme in Deinem Kopf sagt: Nutze jetzt die Zeit der Ruhe und der Stille!

Was spürst Du:        Unruhe und Krach oder Frieden und Ruhe?

Wenn Du mal ganz ehrlich bist, dann ist die Unsicherheit immer da. Wir wollen Sie nur nicht wahrhaben! Wir bekämpfen sie mit Arbeit, Brot und Spielen, Urlaub, Sex, Drogen, Essen, Lebensgenuss oder was auch immer. So geht es mir auf jeden Fall. Wir nehmen die ganze Palette, was unsere moderne Gesellschaft bietet. 

Inmitten dieser Krise erhielt ich eine Nachricht, die mich noch wacher werden ließ, ganz abgesehen, dass ich sehr traurig war.

Ein ehemaliger Freund, mit dem ich eine intensive Zeit teilte, verstarb letzte Woche mit 62 Jahren. Gesund schlief er ein, sein Herz hörte einfach auf zu schlagen. Kein Coronatod, kein Drama, keine Krankheit, einfach und selbstverständlich. Das Leben endet mit dem Tod. Punkt!

Keiner von uns, weiß, wann der Zeitpunkt gekommen ist. 

Mir wurde bewusst, dass ist das pure Leben!

Schon wenn wir das Licht der Welt erblicken, dann steht fest, wir sterben irgendwann. Die Unsicherheit per se liegt in dem Wort "sterben" und "irgendwann". Diese Unsicherheit gehört zu unserem Leben. Das gehört dazu, dass können wir nicht bestimmen. Wie wir damit umgehen, dass können wir gestalten.

Mit meinem heutigen Im-Puls lade ich Dich ein, Dir einige Fragen zu stellen, die im Alltag keinen Platz haben. Diese Ausnahmesituation passt genau.

Deine berufliche Situation, Deine Lebenssituation ist in und nach der Krise nicht klar. Du bist angestellt, das Unternehmen ist nicht systemrelevant. Die Branche gehört aktuell zu den Verlierern, es gibt schon Kurzarbeit! Du gehst in großen Schritten auf die magische 50 zu. Das macht nervös, die Antworten sind nicht klar. Es gibt keine Sicherheit, die Situation ist nicht absehbar!

Du spürst, dass ist nicht der Job, den Du wirklich machen möchtest. 

Normalerweise laufen wir auf Autopilot. Das Leben ist sicher, planbar und kontrolliert. Wenn wir von einem Ereignis schockiert werden, dann erleben wir für einen Augenblick eine unglaubliche Präsenz. Wir verlassen für einen Moment den Autopiloten und müssen unsere Realität neu einschätzen und bewerten. Das löst die Krise in uns aus. Der Tod meines früheren Freundes war für mich ein Auslöser.

Genau in dieser Situation befinden wir uns kollektiv und individuell. Nichts scheint mehr sicher, plan- und kontrollierbar.

Wozu lädt die Krise, wenn wir sie als Chance betrachten z.B. ein:

Die eigenen Gedanken und Glaubenskonzepte zu hinterfragen?

Aufgewacht und neugedacht ist die Devise:

Macht Dir Dein aktueller oder vergangener Job wirklich Freude

Wenn Du die Fragen ehrlich für Dich beantwortest, dann kann diese Zeit sehr gewinnbringend sein.

Du wirst die Entspannung fühlen, wenn Du Zukunft und Vergangenheit innerlich ruhen lassen kannst und Dich auf den heutigen Tag konzentrierst.

Ein kleines Experiment: Es gibt nur den heutigen Tag, nicht Gestern und nicht Morgen, nur Heute und das täglich! Du beantwortest die folgenden Fragen nur aus der Sicht des heutigen Tages.

Beispiel:                       Mein aktueller Job macht mir keine Freude!

Jetzt stoppst Du alle Gedanken, die lauten könnten: Aber ich finde in meinem Alter keinen anderen zu. Jetzt ist Krise, da wird es eng auf dem Arbeitsmarkt. Die Welt wartet doch nicht auf mich…………………….

S T O P

Wenn du diesen Gedanken glaubst, dann bist Du ganz schnell im Gedanken-karusell. Kennst du das?

Zurück zum Experiment: Mein aktueller/vergangener Job macht mir keine Freude!

Ich lade Dich nicht ein, Dich lange damit aufzuhalten, was Dir keine Freude macht. Halte Dich nicht mit Rückblicken, Analysen auf.

S T O P

Ich lade Dich ein, vollkommen neu zu denken.

Was würde Dir Freude machen?  Was sind Deine Talente? Wie sieht Dein Leben aus mit einem erfüllten Job aus?

Welche Überraschungen, welche neuen Gedanken und welches Gefühl erlebst Du heute, wenn Du Dir diese Fragen beantwortet. Halt - jetzt nicht nach der Machbarkeit zu fragen. Bewahre Dir die Zweifel und notiere sie für einen späteren Zeitpunkt,  sie gehören dazu.  Aber erst, wenn Deine Vision steht. Die Reihenfolge muss stimmen.

Und ……..bist Du richtig?

Herzlichst

Susanne

Wenn du diesen Button drückst, dann kannst Du Dir ein kostenfreies Klarheitsgespräch buchen:

Die Story gefällt dir? Dann teile sie doch mit deinen Freunden!