Was ist Dein Ruf? Teile es doch in den Kommentaren und beobachte mal, ob sich etwas verändert, wenn Du Dein Faultier erkennst und magst!


Meine 9-jährige Freundin Sophia liebt Faultiere. Wir besuchten einen Spielplatz und sie hängte sich mit den Beinen und Armen an die Stange. Wie die Faultiere an den Ästen,  hing sie an der Stange und rief #faultier. Sie hatte die Lacher auf Ihrer Seite.


Ihre Liebe und Interesse an Faultieren hat mich angesteckt.


Weshalb interessiert sich Sophia für das Faultier, identifiziert sich und treibt mit einigen Fetischen schon fast einen Kult? Die Eingangsmatte zur Wohnung lädt mit einem Faultier ein, der tägliche Kakao wird aus der Faultiertasse geschlürft. Die Geburtstagsparty wird zur Faultierparty und jedes Kind geht mit Faultierstift und -tüte nach Hause. Unsere gemeinsame Lektüre "100 Dinge, die man von einem Faultier lernen kann", erschienen im Groh-VerlagDu kannst es hier bestellen. Wir suchten die 30 Dinge heraus, die uns am Besten gefielen.  Davon habe ich 10 mitgenommen, die sogenannten Faultiertipps.

 

Sophias Sorge war, dass ich ohne sie nach Costa Rica fliege und mir Faultiere ansehe. Das geht gar nicht. Wir wollten die ersten Faultiere zusammen erleben. Wir gingen auf die Suche nach einem Zoo und siehe da, der war ganz in unserer Nähe. Im Januar besuchten wir den  Zürich-Zoo. Sie lud ihre beste Freundinnen ein und wir machten uns auf die Faultierexpedition.

 

Es war ein urbanes Erlebnis. Die erste Begegnung frühmorgens war frustrierend, Die Faultiere hingen im Baum, ohne irgend eine Regung. Wie sollte es auch anders sein!


Wir vereinbarten, dass wir zum Abschluss unseres Zoobesuchs nochmals bei Ihnen vorbei gucken und siehe da. Sie waren aktiv. Sie zeigten sich in ihrer vollen Pracht. Im Video unten kannst Du ein Faultier in Aktion sehen. Du kannst Dich selbst von der Anmut ihrer Bewegung vergewissern. Aber glaube mir die Zeiteinstellung habe ich etwas beschleunigt, damit es Dir nicht langweilig wird.

"10 Dinge, die wir vom Faultier lernen können oder die ultimativen Faultier-Tipps!"

Du willst Dich positionieren, Du willst Deine Berufung definieren und leben, Du willst Dich selbstwirksam erleben. Aktivität ist gefragt. Es braucht aktives und strategisches Handeln und Umsetzung, Kontinuität, Dranbleiben und Biss. All` das ist wichtig, wenn Du Ziele hast, die Du verwirklichen willst.  Das ist die eine Seite der Medaille. 


Die andere beschreibt den Stoff, der alles zusammen hält.  Die Kreativität, die Hingabe, die Muse, das Spiel und viel Raum ist notwendig, wenn Du werte-basiert arbeiten und leben willst. Dazu gehört,  die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu entdecken, sich der Erwartungen bewußt zu werden.


Das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht. Mit seiner Energie zu haushalten, sie balanciert einzusetzen, ist die Voraussetzung unser Feuer lebendig zu halten. Dann schüren wir die  Glut und unsere Vorhaben sind keine Strohfeuer.


Du bist geführt und führst Dich. Welchen Anteil lebst Du mehr, welchen favorisierst Du?  Beides ist wichtig und alles hat seinen Zeitpunkt. Diesen zu erkennen ist wichtig. 


Sich in den Aktionismus zu stürzen in Faultierzeiten, ist wenig förderlich.  Impulse des Tuns zu unterdrücken, weil ein Konzept gelebt werden soll, ebenso.


Du kannst die Botschaft empfangen, im Tun manifestierst sie sich. Die Qualität, des richtige Zeitpunkts und das Zusammenspiel ist die Magie. Mit meinem Claim Berufung mit Herz und Verstand meine ich genau dieses Zusammenspiel.,  geführt sein und aus dem heraus, sich selbst führen.


Beide Prinzipien spiegeln sich immer in meiner Arbeit. Es ist wie ein- und ausatmen. Der Impuls des Ein- und Ausatmens erfolgt von selbst. Der kurze Moment des Innehaltens ist wertvoll. Er entscheidet, ob wir getrieben oder bewusst agieren. Er zeigt, ob wir agieren oder reagieren. Ich kann es auch in der männlichen und weiblichen Energie beschreiben. Der Moment des Innehaltens ist die Verbindung beider Energien. Der männlichen und weiblichen Energie in uns, in unserem Business, in unserem Wirken widme ich einen eigenen Blog.


Wir können lernen vom Faultier, wir können die Moment des Innehaltens dehnen und uns damit dehnen und weiten und die Fähigkeit, in der ur-eigenen Energie zu leben.

1. Du kommst auch langsam zum Ziel!

Wir sind getrieben, unseren Alltag zu bewältigen. Wir hetzen von Termin zu Termin oder von selbst ernannten Aufgabe zu Aufgabe. Wenn wir äußerlich keinen Druck haben, dann sind wir Meister, uns innerlich Druck zu machen. Jeder Gedanke „Ich sollte, ich müsste erzeugt Druck. Ganz ehrlich, wie oft passieren Fehler, weil wir zu gehetzt sind. Wir verlieren den Überblick und reagieren. Nimm Dir Zeit. Das Faultier ist eher ein „Einzelkämpfer“. Das sind wir Menschen nicht. Es fällt uns schwer, aus dem Rudel auszuscheiden und zu sagen „das mache ich jetzt in meinem Tempo“. Es lohnt sich, wenn das Ergebnis stimmt.

Was sagt das Faultier: Du kannst Dich länger freuen. Wer langsam ist, hat mehr vom Leben. Vor allem mehr Vorfreude!

2. Lasse Dich hängen!

Antriebslos und schlecht gelaunt zu sein, hat in unserem Menschenrudel wenig Platz. Es gibt sie allerdings die Tage und jede*r Mensch kennt sie. Wir geben uns oft viel Mühe am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und/oder in der Familie, um die unmotivierte Stimmung zu verbergen. Das kostet uns noch mehr Energie. Wir kämpfen gegen uns selbst. Und by the way, es merkt sowieso Jede*r um uns herum, der uns kennt. Meine Fautiererfahrung ist, je klarer und bewusster ich mir gönne, mich hängen zu lassen, desto motivierter bin ich am nächsten Tag.
 
Was sagt das Faultier: Es ist heute so, das ist ok. Je mehr Du Dich heute hängen lässt, desto besser geht es Morgen. Guck`mal, wie es sich hängt? Du kannst Dich auch `mal aushängen. Probier`s mal.

3. Sei einzigartig!

Das ist wohl das Wichtigste, was wir von einem Faultier lernen können. Vermutlich macht sich das Faultier darüber keine Gedanken, es bewertet sich nicht. Es lebt seine Energie und die ist beachtlich. In einem Umfeld mit Gift- und Würgeschlangen und dem Jaguar wird es beachtliche 30 Jahre alt. Das ist ungewöhnlich. Es lebt sich selbst in seiner Besonderheit. Es passt die Energie an und lebt. Deine Energie ist das Besondere an Dir, Deine Einzigartigkeit bist Du.
 
Was sagt das Faultier: Mein Scheitel ist am Bauch, das bin ich. (auch wenn Du auf dem Video ganz genau hingucken musst, damit Du meinen Scheitel entdeckst)

4. Finde Dich nicht mit Allem ab - Du musst nicht immer das nehmen, was Dir das Leben bietet!

Wie oft handeln  wir unseren Alltag unbewusst ab. Wir sind routiniert und hinterfragen wenig. Wir hacken unsere Aufgaben ab. Wenn`s neue Aufgaben gibt, dann machen wir diese auch noch. Auch unsere Freizeitgestaltung fällt mittlerweile in dieses Muster. Wer fragt sich noch, ob er/sie wirklich Lust und Freude hat auf den Sonntagsspaziergang oder das Fernsehprogramm. Wir machen und fragen nicht. Wie stecken in den Routinen des Alltags fest und verlieren die Kompetenz, Dinge neu und anders zu machen, einen Alltag anders zu gestalten. Die Kreativität leidet und die kleinen und großen Abenteuer fehlen.
 
Was sagt das Faultier: Nimm das frische Blatt, lasse das alte grüne und zerfranste Blatt liegen.

5. Lügen haben kurz Beine und dann fehlen auch noch die Krallen!

Wir flunkern uns durch den Tag. Es gibt unterschiedliche Quellen mit unterschiedlichen Aussagen. Wenn wir den Angaben  der NZZ  Glauben schenken dürfen, sagen wir zwar meist die Wahrheit, aber kommen doch auf 25 Lügen/Tag. Diese Aussage wird belegt mit der Aussage einer Rechtspsychologin, die besagt, dass Lügen ein Ausdruck  der Sozialkompetenz ist. Tja, ein Nebensatz von mir, dann sind einige unserer Politiker*innen sehr sozial kompetent. Du kannst das Interview lesen, ich habe es hier verlinkt. Also, ob es 2 oder 200 Lügen pro Tag sind. Es strengt an, wenn wir uns alles merken müssen. Unser Faultier ist energieeffizient.
 
Was sagt unser Faultier: Bleibe bei der Wahrheit, dann brauchst Du nicht so viel zu denken und Du brauchst Dir nicht so viel zu merken.

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Was sagt das Faultier: Jetzt ist genug, es sind 5 Tipps, das reicht für diesen Blog. Der Text wird zu lange, wenn ich alle 10 Faultiertipps in einem Blog formuliere. Im Tipp 6 bis 10 kommen die Stimmen aus dem BusinessBereich zu Wort, um die Faultierkolleg*innen zu rehabilitieren oder zumindest besser zu verstehen. 

Welcher Faultiertipp ist Dein Favorit?

Was würdest Du dem Faultier sagen?

Was ist Dein Tipp, wenn Du Deinen Energiehaushalt ausbalancieren willst?

Herzlichst Susanne 

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Die aktuellen OnlineWorkShops:

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Berufung mit Herz und Verstand

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    2 replies to "🦥 Wenn die Pflicht ruft ! – Was rufst Du zurück ?"

    • Isabelle Dobmann

      Vielen Dank für deine wertvollen Faultiertipps, ich lese deine inspirierenden Blogs immer wieder gerne. Ich lass mich jetzt mal hängen und geniesse meine Einzigartigkeit

      • Susanne Krauss

        Das bist liebe Isabelle, einzigartig, das hängen lassen dürfen wir alle noch ein bisschen üben, oder? Liebe Grüsse Susanne

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