12 Impulse für mehr Gelassenheit in Deinem Alltag

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Negative Emotionen immer wieder erzählt - Was bringt das?

Es läuft etwas am Arbeitsplatz schief. Die Partner*in hat den Einkauf vergessen.  Ein hilfsbedürftige Elternteil ruft wiederholt an. Du bist im Stress, ein Auftrag muss fertig werden. Das triggert, mal mehr, mal weniger. Manchmal flippen wir aus. Du verlierst die positive Sicht und fühlst Dich der Welt ausgeliefert. 

Du erzählst abends der Partner*in die negativen Geschichten wiederholt. Du wiederholst sie in Deinem Erfahrungsraum. Mit jeder negativen Erzählung gibst Du dem Gehirn ein Signal. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen gedacht und tatsächlich erlebt. Auch unsere Erzählungen und Erlebnisse werden vom Gehirn als wirklich erlebt aufgenommen. Das kannst Du im negativen wie auch im positiven erleben.

Der Sinn der Wiederholung positiver Emotionen 

Drehe es um. Erzähle Dir täglich die schönen Dinge des Lebens und verbinde sie mit der entsprechenden Emotion. Ganz konkret - fühle das schöne Erlebnis. Dann erzähle Deiner Freundin davon. Dein Gehirn nimmt das Erlebnis als positiv erlebt auf. Durch mehrfache Wiederholung werden neue Synapsen im Gehirn gebildet.

Es liegt darin wahrscheinlich auch das Geheimnis des glücklichen Menschen. Obwohl die tatsächlichen Lebensereignisse sich nicht wesentlich von Deinen unterscheiden. Sie erleben sich glücklich.

Diese Form ist weder Schönreden oder positiv Denken. Es ist eine Umdeutung. Ja, klar kommen erst einmal alle negativen Gefühle hoch. Dann ist es wichtig, sie aufzulösen. Mit den Methoden der Transformationstherapie biete ich Coworking On/Offline an. Diese Therapieform hat sich bewährt in der Auflösung und Transformation von Gefühlen und Emotionen.

Ich nenne das den Glücksmuskel trainieren. Es lohnt sich. Probier`s einfach mal aus. Beginne mit einer Erfahrung und deute sie um. Finde in einer negativ empfundenen Erfahrung den positiven Kern. Fühle Dich in die  Emotion ein und wiederhole diesen Vorgang täglich. Gönne Dir täglich die Portion Glücksgefühl. Spüre, wie sich Deine Emotionen verändern und beobachte, wie sich Deine Erzählungen verändern. 

Ein ganz konkretes Beispiel:

Du hast seit Jahren eine Auseinandersetzung, einen Konflikt mit Deiner Kollegin. Sie gibt Dir das Gefühl, dass Du überflüssig am Arbeitsplatz bist. Wenn Du die damit verbundenen negativen Gefühle löst, dann wird der Blick frei. Du erkennst, dass Du die darunter liegenden Emotionen gelöst hast. Dann kannst Du die Situation umdeuten.

Es können viele Geschenke in diesem innerlich erlösten Konflikt stecken. Eines könnte ein tiefes Gefühl der "Unerwünschtheit im Leben" sein. Du kannst es transformieren, in ein Gefühl des "Erwünschtsein".  Der Schlüssel ist immer die gefühlte Emotion.

Mit den 12 Impulsen machst Du den ersten Schritt in Deine Gelassenheit. Sie sind eine kleine Übung für Deinen Glücksmuskel. Es geht ausschließlich um Dich. Du wendest den Blick der äußeren Welt auf Deine innere Welt.

Viel Freude

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