Susanne Krauss – deine Begleiterin
Die Sicherheit, mit der ich heute begleite, ist nicht aus Büchern entstanden. Sie ist gewachsen, mit meinen Lebensaufgaben, beruflich und privat. Sie ist gewachsen, als ich meinen Vater in seinen letzten Stunden begleitete. Da habe ich was ganz Tiefes gespürt:
„Ich kann da sein. Ich kann halten. Ich kann begleiten“
Es sind die Ausbildungen und Tools, die Lebensbausteine, das Dasein, dieses stille Wissen, wann Nähe gebraucht wird und wann Raum. Die Erfahrungen haben mich geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie wertvoll echte Begleitung ist – und wie sie trägt.
Ich sehe mich als Findende, nicht am Ziel angekommen, sondern unterwegs – und wahrscheinlich werde ich das auch bleiben, bis ich irgendwann in diesem Leben die Augen schliesse.
Ich habe lange um Aussen gesucht: nach Glück, nach Erfüllung, nach Wohlstand und Liebe. Vor allem aber nach Anerkennung. Sie war mein Motor. Sie hat mich durch mein Leben getragen – und mich gleichzeitig von mir selbst entfernt.
Der Weg, auf dem ich heute bin, ist ein anderer. Mir die Anerkennung zu geben. Mich weniger zu vergleichen und mich nicht mehr über das zu definieren, was andere in mir sehen.
Alles ist bereits da und um mich herum. Wenn ich meinen Blick bewusst auf Liebe, Wohlstand, Gesundheit und Zufriedenheit richte, wird mein Leben erfüllt.
Die ist meine Lehrmeisterin und gleichzeitig meine Leermeisterin, besonders hier am Bodensee.
Wenn ich die Jahreszeiten beobachte, finde ich Antworten auf Fragen, die mir das Leben stellt.
Der Winter zeigt mir die Leere, die Kühle, das Zurückziehen. Er lässt mich erkennen: Nichts ist wirklich still. In den scheinbar kahlen Zweigen sitzen bereits die Knospen des kommenden Frühlings, bereit, wenn die Zeit reif ist.
Ich geniesse es, wie sich mein eigenes Frühjahr- und Sommer-Ich langsam aus den Winterkleidern schält. Wie das Neue im Frühling oft ganz leise beginnt und sich dann fast unmerklich in die Sommerfülle ausdehnt. Der Herbst erinnert ans loslassen.
Der Jahreszyklus entfaltet sich spiralförmig. Er ist eine Konstante und doch ist jedes Jahr anders. Hier spüre ich eine tiefe Spiritualität ohne Konzepte, ganz im Leben.
Die Kreativ-Spontane in mir habe ich lange nicht wahrgenommen. Ich wollte anerkannt werden und dafür musste ich, so dachte ich, in meinen Führungsrollen strukturiert, effizient und klar sein. Das konnte ich mehr oder weniger gut. Meine kreativ-spontane Seite durfte kaum Raum einnehmen.
Heute findet sie ihren Platz in meinem Leben und ist mein grösstes Geschenk.
Wenn ich auf die dreißigjährigen Führungsaufgaben zurückblicke, erkenne ich ein Muster: Immer dann, wenn diese Seite von mir aufblitzte, wurde es stimmig. Dann entstanden neue Ideen, frische Lösungswege und echte Bewegung.
Heute verbinde ich Struktur und Klarheit mit Kreativität. Ich sehe blinde Flecken oft schnell und meine Klarheit kann führen. Wenn mein Gegenüber bereit ist, hinzusehen und sich darauf einzulassen.
Mit 5 Jahren bin ich zum ersten Mal losgezogen, mit Puppenwagen und Freund. Für mich war das ganz selbstverständlich. Für meine Familie eher weniger. Heute verstehe ich das sehr gut. Die Reisende war schon immer da.
Ich mag mein komfortables Leben, gehe gerne in Hotels mit gutem Service. Und gleichzeitig brauche ich jedes Jahr Zeiten, in denen alles ganz einfach ist.
Jedes Jahr bin ich einige Wochen mit meinem Bus unterwegs, mal zur Olivenernte in der Toscana. Die Einfachheit des Lebens im VW Bus ist ein Teil. Im Herbst wandere ich, im Winter fahre ich Ski, im Sommer bin ich viel mit Fahrrad unterwegs. Berge und Meer sind Landschaften, die mich anziehen.
In dieser Zeit nehme ich andere auf meine Reisen mit kleinen Einblicken mit FrauenKörperSpuren on Tour.
Ich liebe diese Art, mit dem Bus loszuziehen. Das Losfahren in Konstanz, ohne genau zu wissen, wo ich am Abend ankomme und doch habe ich immer wieder Ziele. Der Weg ist wie ein kleines Abenteuer.
Fernreisen haben mich nach Asien, Australien, Mittelamerika und in die USA geführt. Menschen, Landschaften und Kulturen zu erleben, erweitert meinen Blick und nährt etwas ganz Wesentliches in mir.
Die Sinnliche lag lange im Schatten meines Seins. Sie durfte keinen Platz haben. Die Sinnliche zu leben, heisst, den eigenen Körper anzunehmen. Genau daran bin ich wieder gescheitert. Ich habe mich an Schönheitsidealen orientiert, ohne sie je erreicht zu haben. Mein Selbstbild war geprägt von harten Urteilen: zu gross, zu üppig, zu unförmig, zu hässliche Füsse….ich fand immer was.
Ich verglich mich mit anderen und verlor jedes Mal gegen mich selbst. Die Scham und die Traurigkeit über meinen Körper wollte ich nicht fühlen. Also habe ich sie versteckt. Mein Verstand war dabei mein treuster Verbündeter.
Immer wenn die Spur unsicher wurde, rettete mich mein Kopf und liess meinen Körper zurück.
Erst mit der Befreiung aus dem Gefängnis meiner Gedanken und Gefühle über meinen Körper und mich öffneten sich langsam die Tür zu meiner eigenen Sinnlichkeit.
Meine Erfahrungen führten mich zu FrauenKörperSpuren.
Alle Erfahrungen unseres Lebens sind in unserem Körper gespeichert.
Dort setze ich mit meiner Arbeit an. Die Erfahrungen, mit den damit verbundenen Emotionen und Empfindungen, lösen sich behutsam. Mit wirkungsvollen Methoden arbeite ich im 1 : 1 mit Dir oder in kleinen Gruppen in den Seminarangeboten.
Du kommst zu mir, wenn du dir genau das wünschst: die Begleitung in einem Abschnitt deines Lebens. Ein Raum, indem du im Mittelpunkt stehst. Einen Blick, der dich sieht.
Ich begleite dich mit Empathie, Achtsamkeit und einem feinen Gespür für Menschen. Mit meiner Erfahrung und meiner Präsenz unterstütze ich dich dabei, deinen Körper anzunehmen, wieder in deine Lebendigkeit zu kommen und deine Vitalität zu spüren – in deinem Tempo, auf deine Weise.
Meine Haltung ist geprägt von Klarheit, Empathie und einem tiefen Respekt für deinen Weg. Ich weiss, wie herausfordernd es sein kann, alte Muster loszulassen – und gleichzeitig wie befreiend es ist, sich endlich selbst zu spüren
Meine Vita
Meinen beruflichen Weg begann ich als Technische Zeichnerin in einem großen Unternehmen. Nach der Ausbildung arbeitete ich als Technische Assistentin im Technologie Transfer. Das war spannend und doch langweilig. Hier wurden technologische Grundlagen erforscht. Ich erfuhr von Visionen einer papierlosen Gesellschaft und wurde mit den ersten Computer-Stimmen nach der Mittagspause begrüsst. Aber es war nicht meine wirkliche Berufung. Ich machte mich auf den Weg.
Die Wechselwirkung von Gesellschaft und Mensch interessierte mich. Ich studierte in einem interdisziplinären Studiengang mit Schwerpunkt Soziologie, neben Mikro- und Makro-Ökonomie, Recht in Hamburg an der Hochschule für Wirtschaft und Politik.
Ich untersuchte unsere Gesellschaft aus der Sicht der „großen Denker“ der Ökonomie. Die „Utopie der Arbeit“. aus einem interdisziplinären Blickwinkel zu erforschen, fand ich spannend.
Unsere Geschichte als Frau in wechselnden Gesellschaften durch die Jahrhunderte zu untersuchen, war erkenntnisreich.
Mit Heirat und Geburt meiner beiden Söhne begann ein neues Kapitel in meinem Leben. Die heranwachsenden Jungs machten mir sehr viel Freude und ich suchte für einige Jahre Teilzeitaufgaben. Diese fand ich in Lehraufträgen der Ökonomie, der Soziologie und der Kommunikation für unterschiedliche Bildungsträger in Baden-Württemberg.
Einer der Lehraufträge führte mich in die Leitung eines Alterszentrums in Deutschland und von dort wechselte ich nach 14 Jahren in das Apothekenmanagement in der Schweiz.
Über 30 Jahre Leitungserfahrung haben mich geformt in der Selbstführung.
Meinen strukturellen Blick konnte ich in der Führung der Unternehmen praktizieren.
Da wollte ich mehr von, das führte mich in die Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin der IHK und der privaten Universität St. Gallen. Ich lernte wirkungsvolle Methoden der Konfliktlösung kennen und praktizieren.
..und wollte noch mehr und ab begann der Deep Dive in das Unterbewusstsein von uns Menschen und klar zunächst ins eigene Unbewusste:
Als dipl. wertorientierter systemischer Coach & BeraterIn (CAS/ISO/ICI) nach dem St.Galler Coaching Modell ® (SCM) tauchte ich ab in die Problemräume und Lösungen, die im Inneren entstehen, sie bewirken neue Kompetenzen und können in ihrer Tiefe stark sinn-stiftend wirken.
Es war noch nicht genug, ich wollte tieftauchen. Der nächste Schritt war eine Ausbildung als Transformations-Therapeutin nach Robert Betz®. Ich lernte wirkungsvolle Lösungswege blockierender Gedanken und Gefühle erkennen und Werkzeuge, sie zu lösen.
Dort begegnete ich zum ersten Mal bewusst meiner Körpergeschichte und begab mich auf meinen Heilungsweg (mir wurde auch klar, dass meine unbewusste Körpergeschichte mein ganzes Leben in mir wirkte und mich beeinflusste)
Dieser Bewusstseinsweg über den Körper ist mein Weg. Das Erkennen der Zusammenhänge über Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken und die Auswirkungen im täglichen Leben war der Gamechanger meines Lebens. Die Lösung blockierender Gedanken, führten mich zur Kraft meines Geistes.
Fertig bin ich noch lange nicht. Ankommen bin ich partiell, immer mal wieder.
Mit meiner Lebenserfahrung, den beruflichen Skills und meinen Ausbildungen habe ich ein wirkungsvolle Portfolio an Methoden entwickelt, mit denen ich Frauen auf ihrem Heilungsweg in den Frieden mit ihrem Körper und damit mit sich selbst begleite.
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